Donnerstag, 28. Mai 2009
Fingerabdruck verschwindet durch Medikament
Biometrie in Ausweisen ist bekanntlich eine schlechte Idee und kann höchstens als Unsicherheitsmerkmal bezeichnet werden.
Gerade bei Fingerabdrücken ist es für jeden einfachst möglich sich einen neuen Satz zu erstellen. Da stellt sich Morgens die Frage vor dem Kleiderschrank: "Trag ich heute die Abdrücke von Dr. Schäuble oder die von meiner Ex-Freundin?"
Jetzt wurde ein Mann aus Singapur bei der Einreise in die USA ohne Fingerabdrücke erwischt. Das Geschrei war wohl erst recht groß aber nach eine Rückversicherung mit dem Arzt des Mannes konnte er doch noch einreisen.
Der Mann litt an einer Tumorerkrankung und wurde dagegen mit klassischer Chemotherapie behandelt. Das Medikament Capecitabin ist bekannt dafür eine sogenanntes Hand-Fuß-Syndrom hervorzurufen.
Die Behandlung dieses Syndroms hat dann zum Verlust des Fingerabdrucks geführt.
In dem Artikel Krebsmedikament führt bei 62-Jährigem zum Verlust der Fingerabdrücke wird schon fast süffisant das Fingerabdruck-Verschwindibus-Medikament ungenannt gelassen und nur ominös umschrieben. Wenn ich mir aber die Behandlungsmethoden zum Hand-Fuß-Syndrom anschaue, fallen mir die Uridin Cremes auf.
Wahrscheinlich ist das Zusammenwirken von der Chemotherapie und der Uridin Creme der Grund des Fingerabdruckverlusts. Laut dieser Seite entsteht bei der Anwendung von einer solchen Creme bei Chemotherapiepatienten Harnsäure.
Irgendwie (magic)
wird aus der Harnsäure Harnstoff und das ist keratolytisch.
Langer Text und wenig Sinn, wie immer.
Ich würde aber sagen, die Möglichkeit besteht, dass wenn man sich seine Hände lange und intensiv mit Harnstoff-Creme pflegt sie mit der Zeit wunderbar zart und mehr als glatt werden.
Gerade bei Fingerabdrücken ist es für jeden einfachst möglich sich einen neuen Satz zu erstellen. Da stellt sich Morgens die Frage vor dem Kleiderschrank: "Trag ich heute die Abdrücke von Dr. Schäuble oder die von meiner Ex-Freundin?"
Mann ohne Fingerabdruck
Jetzt wurde ein Mann aus Singapur bei der Einreise in die USA ohne Fingerabdrücke erwischt. Das Geschrei war wohl erst recht groß aber nach eine Rückversicherung mit dem Arzt des Mannes konnte er doch noch einreisen.
Was wahr geschehen?
Der Mann litt an einer Tumorerkrankung und wurde dagegen mit klassischer Chemotherapie behandelt. Das Medikament Capecitabin ist bekannt dafür eine sogenanntes Hand-Fuß-Syndrom hervorzurufen.
Die Behandlung dieses Syndroms hat dann zum Verlust des Fingerabdrucks geführt.
Und wie jetzt?
In dem Artikel Krebsmedikament führt bei 62-Jährigem zum Verlust der Fingerabdrücke wird schon fast süffisant das Fingerabdruck-Verschwindibus-Medikament ungenannt gelassen und nur ominös umschrieben. Wenn ich mir aber die Behandlungsmethoden zum Hand-Fuß-Syndrom anschaue, fallen mir die Uridin Cremes auf.
Spekulation
Wahrscheinlich ist das Zusammenwirken von der Chemotherapie und der Uridin Creme der Grund des Fingerabdruckverlusts. Laut dieser Seite entsteht bei der Anwendung von einer solchen Creme bei Chemotherapiepatienten Harnsäure.
Irgendwie (magic)
Und was nun?
Langer Text und wenig Sinn, wie immer.
Ich würde aber sagen, die Möglichkeit besteht, dass wenn man sich seine Hände lange und intensiv mit Harnstoff-Creme pflegt sie mit der Zeit wunderbar zart und mehr als glatt werden.
Samstag, 8. Dezember 2007
Bezahlen per Fingerabdruck ist nicht sicher
egal ob das Gerät von amerikanischen Sicherheitsbehörden benutzt wird oder nicht.
Das musste vor kurzem ein EDEKA-Supermarkt erfahren. Leider ist der Lerneffekt nicht ganz so groß — was eigentlich verwundert. In dem Laden wurde zwar nur rein geringer Warenwert (ein Weihnachtsmann) von einer 'fremden Person' eingekauft — es hätte aber auch ein ganzer Einkaufswagen mit Spirituosen für mehrere hundert Euro sein können.
Nicht einmal auf der Pressemitteilungsseite von EDEKA gibt es ein Statement. Entweder ist EDEKA super langsam, will die ganze Sache vertuschen oder beißen sich in den Hintern weil sie so viel Geld für Schrott ausgegeben haben.
Den Beitrag kann man sich auf der Dossier Chaotique-Seite anschauen oder direkt bei PlusMinus.
Das musste vor kurzem ein EDEKA-Supermarkt erfahren. Leider ist der Lerneffekt nicht ganz so groß — was eigentlich verwundert. In dem Laden wurde zwar nur rein geringer Warenwert (ein Weihnachtsmann) von einer 'fremden Person' eingekauft — es hätte aber auch ein ganzer Einkaufswagen mit Spirituosen für mehrere hundert Euro sein können.
Nicht einmal auf der Pressemitteilungsseite von EDEKA gibt es ein Statement. Entweder ist EDEKA super langsam, will die ganze Sache vertuschen oder beißen sich in den Hintern weil sie so viel Geld für Schrott ausgegeben haben.
ARD Plusminus berichtet wie sie mit Unterstützung des Chaos Computer Clubs Berlin das Fingerabdruck-Einkaufsystems von EDEKA überlisten, das bereits in vielen Filialen installiert ist. Der Fingerabdruck eines registrierten Kundens wird von einem Glas abgenommen und daraus eine Attrappe erstellt, die man auf den Finger legen kann. Mit dieser Attrappe kann ein anderer nun problemlos einkaufen gehen.
Dossier Chaotique Einzelhandel: Fingerprint-System überlistet
Den Beitrag kann man sich auf der Dossier Chaotique-Seite anschauen oder direkt bei PlusMinus.
Geschrieben von Carsten Biebricher
in Technik
um
20:37
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Tags für diesen Artikel: biometrie, ccc, edeka, einzelhandel, fingerabdruck, fingerabdruck-einkaufsystem, kasse, plusminus, technik
Sonntag, 29. April 2007
Chaosradio: Biometrische Vollerfassung
hier ein wenig Werbung für die nächste Sendung am Mittwoch 2.5.2007 ab 22:00 Uhr auf Radio Fritz oder im Internet.
Wenn es nach dem Willen unseres Innenministers geht, haben wir es bald geschafft. Willkommen im Überwachungsstaat. Nicht einmal anderthalb Jahre nach Einführung des elektronischen Reisepasses ist es soweit. Die Polizei soll automatisch auf die digital gespeicherten Fotos zugreifen können, um Verkehrssünder zu überführen, und in der CDU denkt man schon laut über eine zentrale Datei der Fingerabdrücke nach, noch bevor diese überhaupt im Pass gespeichert werden. Frühere anders lautende Versprechen gelten in Zeiten der allgegenwärtigen Terrorgefahr schon lange nichts mehr. Die noch 1984 vom Bundesverfassungsgericht verbotene Personenkennziffer ist so nah wie nie.
Das nach den schlechten Erfahrungen während des Nationalsozialismus dezentralisierte Meldesystem wird Schritt für Schritt wieder zusammengeführt. Datensparsamkeit und stark begrenzter Zugriff anderer Behörden werden aufgeweicht.
Was es mit diesem Zentralregister auf sich und warum damit unsere Bürgerrechte weiter beschnitten werden, möchten wir im Chaosradio mit euch diskutieren.
Ich schätze, diese Sendung wird mehr Inhalt transportieren als Hart aber Fair, Panorama und die Phoenix-Runde zusammen.
Fotofahndung, zentrale Fingerabdruck- datei und die Personenkennziffer
Wenn es nach dem Willen unseres Innenministers geht, haben wir es bald geschafft. Willkommen im Überwachungsstaat. Nicht einmal anderthalb Jahre nach Einführung des elektronischen Reisepasses ist es soweit. Die Polizei soll automatisch auf die digital gespeicherten Fotos zugreifen können, um Verkehrssünder zu überführen, und in der CDU denkt man schon laut über eine zentrale Datei der Fingerabdrücke nach, noch bevor diese überhaupt im Pass gespeichert werden. Frühere anders lautende Versprechen gelten in Zeiten der allgegenwärtigen Terrorgefahr schon lange nichts mehr. Die noch 1984 vom Bundesverfassungsgericht verbotene Personenkennziffer ist so nah wie nie.
Das nach den schlechten Erfahrungen während des Nationalsozialismus dezentralisierte Meldesystem wird Schritt für Schritt wieder zusammengeführt. Datensparsamkeit und stark begrenzter Zugriff anderer Behörden werden aufgeweicht.
Was es mit diesem Zentralregister auf sich und warum damit unsere Bürgerrechte weiter beschnitten werden, möchten wir im Chaosradio mit euch diskutieren.
Ich schätze, diese Sendung wird mehr Inhalt transportieren als Hart aber Fair, Panorama und die Phoenix-Runde zusammen.
Geschrieben von Carsten Biebricher
in Freies Wissen
um
17:18
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Donnerstag, 19. April 2007
Schäuble hakt seine ToDo-Liste ab
Jeder einzelne Punkt mit einer kurzen Beschreibung an welcher Stelle wir, der Bürger, unserer Freiheit beraubt werden, kannst du in dem Artikel Schäubles Schreckensliste lesen.
Prädikat: Empfehlenswert
Prädikat: Empfehlenswert
Geschrieben von Carsten Biebricher
in Sicherheit
um
12:43
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Tags für diesen Artikel: antiterrordatenbank, biometrie, fingerabdruck, flugdaten, lauschangriff, maut, rasterfahndung, schäuble, sicherheit
Donnerstag, 1. Februar 2007
Die Grünen gegen Biometrie
Die Grünen haben die Taktik der Bundesparanoiker und -biometriker erkannt:
Ich hoffe das ist nicht nur ein kleines Aufflackern, sondern das Resultat einer klaren Erkenntnis. Ein Indiz, dass es eine Erkenntnis ist der Forderungskatalog.
Die ersten zwei der sieben Punkte möchte ich hier mal zitieren:
Ich befürchte, dass die Bundesregierung inklusive ihrer Paranoiker den Antrag einfach ignorieren werden.
Oder vielleicht die Grünen vom Verfassungsschutz, wegen sicherheitskritischem Verhalten überwachen lassen.
Links
hib-Meldungen Grüne gegen biometrische Daten in Ausweisen
Trotz all dieser längst bekannten Sicherheitsprobleme wird der Einsatz biometrischer Merkmale in den
europäischen Ausweisdokumenten mit Hochdruck vorangetrieben. Der Beleg für einen konkreten Gewinn an Sicherheit wurde nie erbracht, sondern stets nur behauptet.
Die Grünen Antrag 16/4159
Ich hoffe das ist nicht nur ein kleines Aufflackern, sondern das Resultat einer klaren Erkenntnis. Ein Indiz, dass es eine Erkenntnis ist der Forderungskatalog.
Die ersten zwei der sieben Punkte möchte ich hier mal zitieren:
1. auf die Einführung biometrischer Merkmale im elektronischen Bundespersonalausweis zu verzichten. Sollte der mit dem elektronischen Gesichtsbild angestrebte Sicherheitsgewinn tatsächlich nachgewiesen werden, könnte dieses zu einem späteren Zeitpunkt in elektronische Personalausweise aufgenommen werden, sofern die mit der Speicherung zusammenhängenden Datenschutzrisiken wirksam beherrscht werden. Darüber hinaus müssen auch die gravierenden technischen Probleme der neuen Technik befriedigend gelöst und eine bessere Übersicht der anstehenden Kosten für Bund und Länder sowie für die Bürgerinnen und Bürger vorgelegt werden.
2. auf die Speicherung von Fingerabdruckdaten in Ausweisdokumenten generell zu verzichten.
Fingerabdruckdaten sollten nicht im elektronischen Personalausweis gespeichert werden. Die geplante Einführung des Fingerabdrucks als digitalisiertem biometrischen Merkmal im Reisepass ist zurückzunehmen. Der Fingerabdruck gehört in die Fahndungsdatei nicht in den Personalausweis. Die Gefahren für Datenschutz und Bürgerrechte sind bei einer möglichen Verknüpfung beider Anwendungen unübersehbar.
Die Grünen Antrag 16/4159
Ich befürchte, dass die Bundesregierung inklusive ihrer Paranoiker den Antrag einfach ignorieren werden.
Oder vielleicht die Grünen vom Verfassungsschutz, wegen sicherheitskritischem Verhalten überwachen lassen.
Links
hib-Meldungen Grüne gegen biometrische Daten in Ausweisen
Geschrieben von Carsten Biebricher
in Politik
um
12:32
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Tags für diesen Artikel: ausweis, biometrie, biometriker, bundesparanoiker, deutschland, die grünen, politik
Dienstag, 30. Januar 2007
Schnüffelpass-Sicherheitslücken und das BSI
Wie Heise in dem Artikel Zurückrudern in Sachen ePass berichtet, hat das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ihre technische Dokumentation redaktionell überarbeitet.
Kein Problem, Rechtschreib- und Kommafehler macht man ja mal ...
Aber ooops jetzt fehlen solche Sätze wie "Das Klonen von maschinenlesbaren Reisedokumenten ist eine ernstzunehmende Attacke."
Komisch, komisch ... 
Naja, aber wenn das jetzt nicht mehr in der Dokumentation steht, dann ist das bestimmt kein Problem mehr und was dieser Mensch hier sagt ist völliger Unsinn.
Kein Problem, Rechtschreib- und Kommafehler macht man ja mal ...
Aber ooops jetzt fehlen solche Sätze wie "Das Klonen von maschinenlesbaren Reisedokumenten ist eine ernstzunehmende Attacke."
Komisch, komisch ... Naja, aber wenn das jetzt nicht mehr in der Dokumentation steht, dann ist das bestimmt kein Problem mehr und was dieser Mensch hier sagt ist völliger Unsinn.
Grunwald benötigte eigenen Angaben zufolge lediglich zwei Wochen, um herauszufinden, wie sich die elektronischen Daten eines RFID-Passes auslesen, klonen und auf einen anderen Chip übertragen lassen – auch auf Smartcards, die dann für Zutrittsberechtigungen genutzt werden könnten.
Heise Sicherheitsexperte führt Klonen von RFID-Reisepässen vor
(Seite 1 von 2, insgesamt 10 Einträge)
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