Biometrie in Ausweisen ist bekanntlich eine schlechte Idee und kann höchstens als Unsicherheitsmerkmal bezeichnet werden.
Gerade bei Fingerabdrücken ist es für jeden einfachst möglich sich einen neuen Satz zu erstellen. Da stellt sich Morgens die Frage vor dem Kleiderschrank:
"Trag ich heute die Abdrücke von Dr. Schäuble oder die von meiner Ex-Freundin?"
Mann ohne Fingerabdruck
Jetzt wurde ein Mann aus Singapur bei der Einreise in die USA ohne Fingerabdrücke erwischt. Das Geschrei war wohl erst recht groß aber nach eine Rückversicherung mit dem Arzt des Mannes konnte er doch noch einreisen.
Was wahr geschehen?
Der Mann litt an einer Tumorerkrankung und wurde dagegen mit klassischer Chemotherapie behandelt. Das Medikament
Capecitabin ist bekannt dafür eine sogenanntes
Hand-Fuß-Syndrom hervorzurufen.
Die Behandlung dieses Syndroms hat dann zum Verlust des Fingerabdrucks geführt.
Und wie jetzt?
In dem Artikel
Krebsmedikament führt bei 62-Jährigem zum Verlust der Fingerabdrücke wird schon fast süffisant das Fingerabdruck-Verschwindibus-Medikament ungenannt gelassen und nur ominös umschrieben. Wenn ich mir aber die Behandlungsmethoden zum Hand-Fuß-Syndrom anschaue, fallen mir die Uridin Cremes auf.
Spekulation
Wahrscheinlich ist das Zusammenwirken von der Chemotherapie und der Uridin Creme der Grund des Fingerabdruckverlusts. Laut
dieser Seite entsteht bei der Anwendung von einer solchen Creme bei Chemotherapiepatienten Harnsäure.
Irgendwie (magic)

wird aus der Harnsäure Harnstoff und das ist
keratolytisch.
Und was nun?
Langer Text und wenig Sinn, wie immer.

Ich würde aber sagen, die Möglichkeit besteht, dass wenn man sich seine Hände lange und intensiv mit Harnstoff-Creme pflegt sie mit der Zeit wunderbar zart und
mehr als glatt werden.