Donnerstag, 4. Oktober 2007

Chili: Bioterror-Waffe Nr. 1

Wie Asterix schon so schön sagte: "Die Spinnen, die Briten!"

Jetzt gab es einen großen Bioterror-Alarm wegen der Zubereitung einer Chili-Sauce in einem Thai-Restaurant.

Na dann guten Hunger. ;-)

Chili-Rezept
via Fefe
Geschrieben von Carsten Biebricher in Skuriles um 10:23
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Tags für diesen Artikel: chili, england, london, skuriles, terror, thai

Mittwoch, 5. September 2007

Zu Gast bei Freunden

Heute: China besucht die Welt!


Nachdem China sich in Deutschlands Bundestagsrechnern nach Inhalten umgesehen hat, ging die Tournee weiter in die USA direkt zum Pentagon und von dort aus nach England.

Da sieht man mal wieder, dass der Besuch von fremden Kulturen eine wahre Bereicherung ist. :-)
Geschrieben von Carsten Biebricher in Netz um 12:35
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Tags für diesen Artikel: bundestag, china, deutschland, england, netz, pentagon, trojaner, usa

Montag, 26. März 2007

Blockwart 2.0

Bild: Produktphoto der AlertBox
© AlertBox
Kai Raven gräbt in seinem blog immer wieder faszinierende Dinge aus.

Diesmal ist es die AlertBox -- ein elektronisches Helferlein für den modernen Blockwart von Heute. Die AlertBox ist ein kleines Kästchen mit ein paar Knöpfen. Die wichtigsten Knöpfe sind Orange (Warnung) und Rot (Hilfe).
Whether it's a case of antisocial behaviour, crime, or merely suspicious activity, use AlertBox to harness the power of your community.

AlertBox Home use

Als Erstes ist es wichtig, dass es mindestens noch einen Benutzer in der Nachbarn-Zone (vergleichbar mit der Home-Zone bei Mobiltelefonen) mit einer AlertBox gibt.
Wenn der Blockwart oder die Blockwärtin nun auf den orangen Knopf drückt, bekommen alle Teilnehmer der Nachbarn-Zone eine Meldung auf ihre AlertBox (inkl. akustischer Meldung *beep*). Bei dem roten Knopf passiert das Gleiche, die Meldung auf der Box ist nur unterschiedlich.

Bild: Kunde geht in einen Shop und die Betreiberin drückt einen Knopf auf der AlertBox.
© AlertBox
"Ich mag nicht wie er aussieht -- ich warne mal lieber die Nachbarn!"
Das System wurde schon in London getestet und wird in Henbury (Vorort von Bristol) eingesetzt.
Ich kann mir das schon gut vorstellen - jeder misstraut jedem. Fremde sind immer suspekt und in allen Haushalten fängt die Box nervös an zu piepen, wenn jemand unbekanntes durch die Straßen geht.

Ich finde das schon arm, dass solche Geräte entwickelt werden -- aber die Menschen, die diese Geräte benutzen ... :-|

Da schaut man in Abgründe der menschlichen Seele.

Geschrieben von Carsten Biebricher in Sicherheit um 16:19
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Montag, 15. Januar 2007

Überwachungsrealität in London

Was die Überwachungskameradichte angeht sind die Londoner einsame Spitze. Überall kann und wird man gefilmt überwacht und wenn man etwas Falsches gemacht hat, per Lautsprecher angesprochen.

In einem sehr ausführlichen Artikel in der Zeit geht Reiner Luyken auf die Überwachungsrealität in London und Großbritannien ein. Er beschreibt ein umfassendes Überwachungsszenarium, welches eher in düsteren Science Fiction seinen Platz hätte.

Einer der Videokontrolleure beobachtet einen Passanten, der einen McDonald’s-Karton fallen lässt. Er schaltet das Mikrofon ein: »Heben Sie bitte Ihren Abfall auf und werfen ihn in einen Mülleimer.« Der Schmutzfink dreht sich zu dem Lautsprecher um, wendet sein Gesicht der Kamera zu, geht weiter. Aus dem Lautsprecher gellt eine zweite Warnung: »Wenn Sie Ihren Abfall nicht aufheben, werden wir Sie strafrechtlich verfolgen.«

Der Mann im Fadenkreuz der Kamera lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Doch in ein paar Tagen wird sein Bild in der örtlichen Evening Gazette mit der Bitte um Identifizierung erscheinen. Unlängst gab Bonnar eine ganzseitige Anzeige mit zwölf Porträtfotos auf. Innerhalb weniger Tage meldeten Nachbarn die Namen und Adressen aller zwölf Personen.

Die Zeit: Big Brother ist wirklich ein Brite von Reiner Luyken
So steht der Pranger aus seiner mittelalterlichen Asche wieder auf.

Jaaa, das war jetzt auch eine böse Umweltverschmutzung höre ich aus dem Off, aber es trifft auch andere Leute. Wenn die Freundin auf ihren Freund wartet wird sie der Prostitution verdächtigt. Wenn man auf der Straße beim telefonieren hin-und-her wandert schlägt eine Software Alarm und meldet einen Wegelagerer.
Doch sie meldet jedes Mal einen Treffer für Herumlungern, wenn sich jemand am Mobiltelefon unterhält und dabei auf dem Bürgersteig auf und ab geht. Sie meldet einen Dieb am Bankautomaten, wenn sich zwei Personen dicht davorstellen, um sich vor Dieben zu schützen.

Die Zeit: Big Brother ist wirklich ein Brite von Reiner Luyken


Auch die Schüler sind im Visier der Kameras. Ihnen wird gleich von Kindesbein an Furcht vor den Kameras eingebläut.
Evans kann die Aufzeichnungen jeder Kamera live oder zeitversetzt auf dem Computerbildschirm in seinem Büro abrufen. Das tut er fast nie. Die Furcht der Schüler vor allgegenwärtiger Überwachung reicht hin – ganz wie in Benthams Panopticon ausgetüftelt.

Sechs Kinder hat der Direktor in einem nicht von Kameras überwachten Raum zu Direktoratsarrest verdonnert – ohne Aufsicht. Trotzdem geben sie keinen Mucks von sich. Sie wissen nicht, dass dieser Raum unbeobachtet ist. »Ich bläue ihnen immer wieder ein«, sprudelt es begeistert aus Evans heraus, »dass sie jede Sekunde unter Beobachtung stehen. Wir haben sechzig Kameras, aber ich mache ihnen vor, wir hätten über tausend Stück installiert.«

Die Zeit: Big Brother ist wirklich ein Brite von Reiner Luyken
Meiner Meinung nach ist das psychische Gewalt, die den Schülern angetan wird. Doch Kritiker sind nicht gerne gesehen und werden lapidar als Spinner abgetan.
»Der Schulbeirat hat die Investition gutgeheißen, die Lehrer haben kein Problem damit, die Schüler akzeptieren die Kameras voll und ganz.« Nur »irgend so ein Idiot, eine dieser erbärmlichen Gestalten, die nichts Besseres zu tun haben, als im Internet herumzuschnüffeln und ihre Nase in die Geschäfte anderer Menschen zu stecken«, habe ihm eine E-Mail geschickt, um ihn auszufragen, ob er sich an die Datenschutzgesetze halte.

Die Zeit: Big Brother ist wirklich ein Brite von Reiner Luyken


Fazit
Der Artikel zeichnet ein sehr düsteres Bild der Realität in Großbritannien. Großbritannien und London ist sehr Nahe - nicht nur räumlich.

Unsere Politiker (Schäuble, Beckstein, ... ) arbeiten mit aller Kraft und im Namen des Terrors an dem Abbau unserer Freiheit.
Ausweitung der Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Missbrauch der Toll Collect-Brücken, Bundestrojaner, ... eine fast endlose Liste der Zumutungen.
Geschrieben von Carsten Biebricher in Sicherheit um 15:51
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Tags für diesen Artikel: angst, überwachung, england, kamera, schüler, sicherheit

Montag, 18. September 2006

"Bitte schlagen Sie die Oma nicht"

wird es demnächst in Englands Middlesbrough aus Lautsprechern tönen. Die vorhandenen 153 Überwachungskameras werden mit Lautsprechersystemen ausgestattet, damit der Wachschutz, Subjekte die sich Antisozial verhalten, freundlich ermahnen können.

Für die Erteilung der Befehle wurden, so Bronner, strenge Vorschriften erlassen. Die Betroffenen sollen vom Wachpersonal nicht angeschnauzt, sondern höflich angesprochen werden.

Öffentliche Lautsprecher gegen "antisoziales Verhalten" heise.de


Ich kann es mir schon bildhaft vorstellen:
Eine wehrhafte ältere Dame, widersetzt sich dem Handtaschenraub und bekommt deshalb von dem Dieb Prügel.
Fünf HiTec-Kameras schauen in 3D und HDTV zu und es säuselt fünfstimmig von oben herab: "Jetzt lassen Sie doch bitte von der Dame ab!"

Oder was bestimmt auch sehr gut ankommt sind Trost spendende Wort für das Opfer: "Please stay alive. Help will arrive soon."

So kann man die Sinnhaftigkeit der Kameraüberwachung extrem steigern ... :-( Manche verstehen es nie!


Links
interessanter Artikel auf Rabenhorst
Geschrieben von Carsten Biebricher in Sicherheit um 13:45
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Tags für diesen Artikel: überwachung, england, kamera

Freitag, 11. August 2006

Spekulation

Das ganze Spektakel in England ist schon sehr gut dafür geeignet von der israelischen Invasion im Libanon abzulenken ... :-O

Aber wer glaubt schon an Verschwörungen???
Geschrieben von Carsten Biebricher in Politik um 11:04
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Tags für diesen Artikel: england, israel, libanon, terror
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